Die Verlagerung eines Verletzten darf nur bei direkter Zusatzgefahr erfolgen!
Der Rettungsgriff muss mit der größtmöglichen Vorsicht auf evtl. Halswirbelsäulenverletzungen durchgeführt werden!
Ausführung:
Über den Kopf des Verletzten treten, Füße neben dessen Ohren
Unter den Nacken des Liegenden greifen
Verletzten zum vorübergehenden Sitzen bringen, dicht herantreten und mit Knien stützen
Unterarm des Sitzenden vor dessen Leib legen; beide Hände durchfahren die Achselhöhlen und überhaken Unterarm (nicht am Handgelenk des Verletzten greifen!); Knie beugen
Körpergewicht nach hinten verlagern, sich im Kreuz aufrichten und rückwärts schreitend
Verletzten fortschleifen
Bewusstlosigkeit
Atemkontrolle
Mit einer Hand an die Stirn, mit der anderen unter das Kinn des Verletzten fassen
Mit beiden Händen den Kopf vorsichtig nackenwärts beugen; dabei zum Brustkorb des Verletzten blicken
Eine Hand auf den Brustkorb des Verletzten legen und überprüfen, ob sich dieser spürbar bewegt
Mit dem Ohr über Mund und Nase des Verletzten überprüfen, ob hörbare Atemgeräusche vorliegen
Abnehmen eines Helmes
Das Abnehmen des Helmes wird nur bei Bewusstlosigkeit eigenständig durchgeführt.
Die Helmabnahme sollte möglichst von zwei Helfern durchgeführt werden.
Hierbei ist darauf zu achten, dass der Nacken gestützt wird.
Stabile Seitenlage
traditionelle Ausführung: alternative Ausführung:
Bewusstlosen in Hüfthöhe etwas - Den zu Ihnen nahen Arm nach anheben und nahen Arm gestreckt oben strecken, dabei darauf unter den Körper schieben achten, dass die Handinnenfläche nach oben zeigt.
Fuß des nahen Beins an das Gesäß - Den vom Helfer fernen Arm stellen über die Brust legen, dabei den Handrücken des Patienten gegen seine, dem Helfer nahen, Backe legen und dort mit einer Hand fest halten
Bei Brillenträger ist die Brille behutsam abzunehmen
Schulter und Hüftgegend der - Mit der anderen Hand das fernen Seite fassen und entfernte Bein des Patienten Bewusstlosen behutsam zu sich kurz über dem Knie fassen und herüberziehen anziehen. Dabei bleibt der Fuß des Patienten am Boden. - Achtung: nicht im Kniegelenk hebeln!
Den unter dem Körper liegenden Arm am Ellbogen etwas nach hinten hervorziehen
Kopf in den Nacken überstrecken - Nach 30 Minuten ist die Seite zur und das Gesicht erdwärts wenden Entlastung des unteren Arms zu
Finger des oben liegenden Armes wechseln. unter die Wange schieben
Atemspende
Mund und Rachen auf eventuelle Fremdkörper kontrollieren und ggf. entfernen
Kopf stark nackenwärts gebeugt halten
Mit dem Daumen den Mund zudrängen
Mund über die Nase fest auf das Gesicht des Verletzten aufsetzen
Beatmen
Atmung kontrollieren
ggf. weiter beatmen
Herz-Lungen-Wiederbelebung
Ausführung:
Bei Bewusstlosigkeit:
Festellen, ob Atmung vorhanden ist
Bei Atemstillstand:
Zwei langsame Beatmungen; setzt Atmung nicht ein, dann sofort
Betroffenen auf harte Unterlage bringen
ggf. Brustbereich entsprechend freimachen
Druckpunkt aufsuchen (etwa auf einer Linie mit den Brustwarzen mittig)
30 mal Herzdruckmassage; im Wechsel mit 2 mal Atemspende
Frequenz 100/Min
Drucktiefe ca. 4 - 5 cm
HLW bis zur Ablösung durch den Rettungsdienst fortsetzen!